Beim starken Tabellenvierten, dem Niendorfer TSV, zeigte das Team erneut eine überzeugende Mannschaftsleistung und setzte sich verdient mit 8:3 beim Tabellenführerbezwinger durch.
Auch wenn die Niendorferinnen wohl nicht mehr ganz oben in der Tabelle angreifen können, ist das Team aus dem Sachsenweg immer gefährlich und nicht zu Unrecht die (hoffentlich bislang) einzige Mannschaft, die den Tabellenführer aus Kellinghusen tatsächlich bezwingen konnte. Somit fuhren wir zwar selbstbewusst als Favorit, aber mit gehörigem Respekt zum Spiel.
Suwen und Nathalie setzten mit einem überzeugenden 3:0 gegen Kölln / Nimtz gleich das erste Ausrufezeichen. Manu und Anne machten es deutlich spannender. Nach verlorenem ersten Satz gegen Wendt / Gerdau spielten die beiden zweieinhalb Sätze lang ausgezeichnetes Tischtennis und brachten sich auf die Siegerstraße. Von dieser wurden sie leider im Vierten mit 10:12 noch abgedrängt. Die Niendorferinnen schafften im Fünften dann auch noch den Ausgleich zum 1:1.
Suwen zeigte vor allem im ersten und im dritten Satz gegen Sandra Wendt, dass man gegen Abwehr auch mit konzentriertem Wechsel zwischen langen und kurzen Bällen sehr weit vorne sein kann. Den zweiten konnte sie sich nach einer Konzentrationssteigerung auch noch holen. Nathalie war wohl die Spielerin mit dem größten “Heimspielfaktor” in der Halle, trainiert sie doch das eine und das andere Mal im Verbandskader an den gestrigen Punktspieltischen. Nach einem 11:9 im ersten Satz musste Nathalie gegen die starke Nicola Kölln den zweiten Satz mit 13:15 abgeben. In einem knappen Spiel gelang sofort die Retourkutsche mit 13:11. Mit 11:8 brachte Nathalie uns dann mit 3:1 in Front. Manu zeigte sich sehr spielfreudig gegen Steffi Nimtz, was sich mit 11:5 auch gleich bemerkbar machte. Einige kleine Schwierigkeiten im zweiten wurden am Ende mit 14:12 überwunden und danach das gesamte Spiel nach Hause gefahren. Anne begann gegen die gestern sehr spielfreudige Wiebke Gerdau etwas zu passiv, 7:11. Das wurde dann deutlich besser und Anne gelang der Ausgleich zum 1:1. Gerdau zeigte sich aber doch sehr offensiv und flexibel und hielt für Niendorf den Anschluss. Wir waren mit 4:2 vorn.
Suwen hatte mit dem Spiel Köllns keine Probleme und setzte sich ebenso sicher mit 3:0 durch wie Nathalie gegen die Abwehr von Wendt. Auch Manu knüpfte an ihre starke Leistung an und holte nach verlorenem ersten Satz ein 3:1 gegen Gerdau. Anne gab gegen Nimtz auch den ersten Satz ab. Auch sie steigerte sich anschließend und holte sich den zweiten Satz. Im dritten und im vierten Satz spielte Anne ebenfalls ordentlich, konnte aber jeweils deutliche Vorsprünge nicht ins Ziel retten. Schade, war gestern aber zu verschmerzen.
Bei 7:3 musste Suwen dann nochmals ran, diesmal gegen Gerdau. Eine reine “Formsache” war dieses Spiel bei Wiebkes gestriger Form allerdings nicht. Suwen holte den ersten Satz mit 12:10 und musste den zweiten an die aggressiv spielende Niendorferin abgeben. Nachdem Suwen sich den dritten Satz mit 13:11 noch geklaut hatte, was ihr sogar kein kleines “Tscho” entlockte, war der Bann dann aber doch gebrochen und im vierten wurde mit 11:3 das 8:3 eingetütet.
Schöne Spiele gegen nette Gegner und ein Ergebnis, dass richtige Experten auch so erwartet hatten. So bringt ein Spiel Spaß. Ein netter Ausklang beim Italiener rundete den Punktspieltag ab. Festzustellen bleibt, dass Pizza sich in der Beliebtheit ganz klar gegen Pasta durchsetzen konnte, und – wie Karsten zurecht bemerkte – dass das Getränk “Sprite” tatsächlich noch irgendwo produziert und auch noch bestellt wird…
Schön auch, dass einige Anhänger den eher kurzen Weg nach Niendorf gefunden und die Mannschaft mal wieder vorbildlich unterstützt haben. Was der Sieg wirklich wert ist, wird sich schon am nächsten Samstag, 09.03., 12:00 Uhr in der Ritterstraße zeigen. Mit einem Sieg gegen den Tabellendritten Schwarzenbek kann das Team zum einen weiter am Tabellenführer aus Kellinghusen dran bleiben und zum anderen sich schon vorzeitig den zweiten Platz und damit mindestens die Teilnahme an der Relegation sichern. Der Weg in die Ritterstraße ist noch kürzer als der nach Niendorf – das Team würde sich in diesem wichtigen Spiel sehr über Unterstützung aus der Abteilung freuen.


2 Kommentare
KaRe
sehr gute Leistung gegen die starke Niendorfer Mannschaft!
Kommenden Samstag gibt es dann das nächste Endspiel gegen Schwarzenbek. Die Spannung wächst!
norbert1111
2 Siege bis zum Endspiel um die Meisterschaft und die RL, auch der 2. Platz und die Relegation wären klasse-walk on ladies!